Sonja Klinglmüller, BA, BSc.

Ergotherapeutin

Über die Ergotherapie

 

Ergotherapie geht davon aus, dass Aktiv-Sein heilende Wirkung hat. Die Handlungsfähigkeit im Alltag steht dabei immer im Zentrum. Die Ergotherapie geht davon aus, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und dass gezielt eingesetzte Tätigkeit gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung hat. Deshalb unterstützt und begleitet Ergotherapie Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind und/oder ihre Handlungsfähigkeit erweitern möchten.

Ziel der Ergotherapie ist es, Menschen bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit/Erholung in ihrer Umwelt zu stärken, um wieder mehr Lebensqualität zu erzielen. Dafür werden spezifische Aktivitäten, Umweltanpassungen und Beratunggezielt und ressourcenorientiert eingesetzt. 

In der Ergotherapie gibt es verschiedene Maßnahmen, Methoden und Konzepte. Die Auswahl des Therapiesettings und der einzelnen Angebote obliegt der zuständigen Therapeutin je nachdem, wie die Ziele des einzelnen Patienten optimal erreicht werden können und größtmögliche Fortschritte erzielt werden können.

 

Verordnung

 

Im Bereich der Krankenbehandlung dürfen ErgotherapeutInnen nur nach ärztlicher Anordnung tätig werden. Wichtige Informationen auf der Verordnung sind Name des/der PatientIn, Geburtsdatum, Diagnose und Anzahl der Einheiten. 

Bei gesunden Menschen betreffen ergotherapeutische Leistungen vor allem Maßnahmen oder Tätigkeiten, die das Auftreten von Krankheit oder Einschränkung im Alltag verhindern oder zur Stärkung der Gesundheit beitragen. Für diese Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ist keine ärztliche Verordnung notwendig.

 

Schwerpunkte der Ergotherapie im GZ-S

 

Die Ergotherapie findet grundsätzlich als Einzel- und/oder Gruppentherapie statt. Aktuell findet die Therapie im GZ-S ausschließlich im Einzelsetting statt, punktuelle Gruppenangebote sind in den nächsten Monaten geplant. Darüber wird gesondert informiert.

 

·       Geriatrie (Krankheiten des alternden Menschen)

·       Verletzungen und Erkrankungen der Hand

·       Rheumatologie (Erkankungen des rheumatischen Formenkreises)

·       Orthopädie (Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates)

·       Neurologie (Erkrankungen des Nervensystems)

·       Gesundheitsförderung und Prävention